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INITIATIVE: RETTET DEN SCHARFENSTEIN

Diese Seiten werden gemeinsam mit Herrn Winfried Steinmacher, Bürgermeister der Gemeinde Kiedrich und dem Förderkreis Kiedricher Geschichts- und Kulturzeugen e.V. bearbeitet, und ist verlinkt mit der Homepage der Gemeinde Kiedrich >>  www.kiedrich.de

Die Burgruine Scharfenstein ist beschrieben in:
> HISTORISCHE ZEUGEN > Baugeschichten > zu 32 Scharfenstein 

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Die folgende Aufstellung dokumentiert Mängel, Maßnahmen und Initiativen zur Rettung der Burgruine Scharfenstein.

Aktualisierungen:
    02.06.2008  W. Kremer, in Absprache mit Herrn Bürgermeister W. Steinmacher 
1. Aktualisierung am  12.02.2008 W. Kremer, in Absprache mit Herrn Bürgermeister W. Steinmacher, B. Kriesel und R. Fenzl
2. Aktualisierung am  08.04.2008 W. Kremer, in Absprache mit Herrn Bürgermeister W. Steinmacher und B. Kriesel
3. Aktualisierung am  08.05.2008 W. Kremer, in Absprache mit Herrn Bürgermeister W. Steinmacher
4. Aktualisierung am  08.06.2008 W. Kremer, in Absprache mit Herrn Bürgermeister W. Steinmacher
5. Aktualisierung am  18.07.2008 W. Kremer, in Absprache mit Herrn Bürgermeister W. Steinmacher

6. Aktualisierung am  25.08.2008 W. Kremer, in Absprache mit Herrn Bürgermeister W. Steinmacher

7. Aktualisierung am  09.10.2008 W. Kremer, in Absprache mit Herrn Bürgermeister W. Steinmacher
8. Aktualisierung am  04.11.2008 W. Kremer, in Absprache mit Herrn Bürgermeister W. Steinmacher
9. Aktualisierung am 17.11.,  27.11. und 10.12.2008 W. Kremer, in Absprache mit Herrn Bürgermeister W. Steinmacher
10. Aktualisierung am  14.10.2009 W. Kremer, in Absprache mit Herrn Bürgermeister W. Steinmacher und W. Flick (Bauverwaltung Kiedrich)

11. Aktualisierung am  06.11.2009 W. Kremer, in Absprache mit Herrn Bürgermeister W. Steinmacher


BAUSTEIN FÜR IHRE FINANZIERUNGSHILFE

Die Burg Scharfenstein bei dem Orte Kidderich
Idealisierte Rekonstruktionszeichnung von Oskar WIFFLER
DIN A4 Blatt

Preis: 10,00 €/St plus Versandkosten: 0,70 €

Diesen Baustein können Sie kaufen in Kiedrich, Rathaus
oder beim Förderkreis Kiedricher Geschichts- und Kulturzeugen e.V.  unter   LITERATUR-BESTELLUNG


 

August

bis

Sept.

2005

Anlässlich der Vorbereitung zum TAG des offenen DENKMALS unter dem Motto:   Krieg und Frieden  waren unter anderem Besichtigungen des Bergfrieds (Turm) durch Mitglieder des Förderkreises Kiedricher Geschichts- und Kulturzeugen vorgesehen.
Eine Vorbesichtigung der Wege und Einweisung innerhalb des Bergfrieds durch Vorstands- und Beiratsmitglieder des Förderkreises,  B. Kriesel (Vorsitzender), Dipl. Ing. R. Fenzl (Stellv. Vorsitzender) und Dipl. Ing. J. Haas (Beirat) ergab, dass erhebliche Sicherheitsmängel eine Besichtigung unmöglich machten.
Eine sofortige Information des damals stellvertretenden Bürgermeisters (1. Beigeordneter), Herrn W. Steinmacher, und des Leiters des Bauamts Kiedrich, Herrn W. Ruhl, erbrachte die Sperrung des Bergfrieds und die Absperrung um den steinschlaggefährdeten Bereich um den Bergfried.

Aug.
2005
Eine Begehung des Bergfrieds durch die Herren W. Steinmacher (1. Beigeordneter, Stellvertreter des damaligen Bürgermeisters H.Tide), W. Ruhl und W. Kremer bestätigt die Sicherheitsbedenken.


23. Aug. 2005 Abb. 1 bis 8: 
Einige Beispiele der inneren Beschädigungen des Bergfrieds:  

23. Aug. 2005 Abb. 1 bis 8: 
Einige Beispiele der inneren Beschädigungen des Bergfrieds:  

           
Abb. 1:     Eingang zur Treppe, Sturz gebrochen                                   Abb. 2:       Sturz liegt nicht auf




    
Abb. 3:      Links, Schlußstein zur Schießscharte ist herausgefallen                     Abb. 4: Sturz fehlt und lose Steine
                                rechts, Sturz fehlt, Stein abgestürzt




           
Abb. 5:       Unterer Mauerstein fehlt                                                      Abb. 6: Lose Steine
                                Schlußstein fehlt




    
Abb. 7:           Vorstehende Steine,  (lose  ? )                                      Abb. 8:        Schlußstein ist ausgebrochen



11. Sept. 2005

Die Veranstaltung TAG des offenen DENKMALS unter dem Motto: Krieg und Frieden fand auf dem Burghof statt.
Mit Schautafeln und Besichtigungen rund um den Scharfenstein wurden die Besucher durch Vereinsmitglieder informiert.
Anhand von Bildern wurde ebenfalls erklärt, welche Schäden der Burgturm aufweist und warum keine Turmbesichtigung
möglich ist. 

3. April
2006

Der Gemeindevorstand vergibt den Auftrag zur bautechnischen Untersuchung und Kostenermittlung an das Architekturbüro ALT in Hallgarten

    Die bautechnischen Untersuchungen ergeben drei Hauptmängel/schäden des Bergfrieds (Turm) des Scharfensteins:
1. das obere Drittel des Turms ist durch eingedrungenes Regenwasser durchfeuchtet.
2. lose Steine der Außenhaut und der Brüstung stellen eine hohe Gefahr durch möglicherweise herabfallende Steine dar.
3. innere Steinausbrüche stellen eine hohe Gefahr dar. Der Erhalt der Gewölbe und Stürze ist dringend erforderlich.

Erste Kostenschätzung: 340 000 €

8. Febr. 2007

und

25. Juni 2007

Der Förderkreis KIEDRICHER GESCHICHTS- UND KULTURZEUGEN schlägt die Entwürfe von Herrn Dipl. Ing. W. Kremer, Beiratsmitglied des Vereins, mit zwei Schreiben an Herrn Bürgermeister W. Steinmacher, vor.
Diese Entwürfe sehen vor, eine Turmhelmausführung durchzuführen,
Begründung:
1. Die dringend erforderliche Abdichtung ist sinnvollerweise durch einen Turmhelm dauerhaft durchführbar.
2. Eine Turmhelmausführung kann anhand vieler Kiedricher Geschichtszeugen belegt werden. (siehe Beispiele)
3. Die Aspekte einer touristischen Attraktion kommen voll zum Tragen.

Ein einfaches Modell und Entwürfe eines Turmhelms wurden von Herrn W. Kremer erstellt.





    Fotomontage der Ausführung: Burg Scharfenstein mit Turmhelm 

Begründung zur Turmhelmausführung anhand Kiedricher Zeugen:

1.  Zeugen belegen die Existenz eines Turmhelms (siehe nachfolgende Abbildungen).
2.  Der Bergfried wird noch im 16.Jh. als Landwarte (Wachtturm) verwendet und ist mit einem Türmer besetzt. 
3. 1686  Ein Sturm macht den Bergfried unbewohnbar.  (lt. Pfarrer Zaun, Geschichte des Ortes und der Pfarrei Kiedrich, S. 73)
      ... Gesuch des Freiherrn Wilh. von Ridder zu Groenstein vom 16. Oktober 1686 worin derselbe an den Churfürsten zu Mainz
      um die Überlassung des Burgplatzes bittet. Dieses Gesuch wurde dem Landschreiber zu Information und Begutachtung
      mitgetheilt, der von Schultheiß und Rath dahier Bericht einforderte, welcher am 3. November erstattet wurde. 
      Darin heißt es wörtlich:
     ... ein dicker hoher starker und festgemauerter Thurn, so da Scharpfenstein genannt wird, stehen thut, auff welchem noch
     bey Menschen gedenken ein Bawe gestanden, so aber durch einen ungewöhnlichen starken sturmwind abgerissen und
     heruntergerissen worden.  ...








 

um 1420
Kiedricher Gerichtssiegel

Umschrift: sigillum indicii in kiderich
= Siegel des Gerichts in Kiderich
Grünes Wachs in Holzkapsel.
Pfarrarchiv Kiedrich

Bekannte Abdrücke:
1429 bis 8. Juni 1580

1444 
St. Michaelskapelle,
Außenkanzel mit Wappen

                  

1481
St. Valentinuskirche, Chorgewölbe
Doppelsterngewölbe von Wolfgang Tenc
Wappenkranz mit Kiedricher Wappen




 

   1489  
  Vase aus Rotguß
mit Gravur der Jahreszahl und des Scharfensteins
Rathaus Kiedrich (Bürgermeisterbüro)

    

      

 

1510 
Laiengestühl  von Erhart Falckener
       St. Valentinuskirche

um 1520 (1560)
St. Valentinuskirche
Orgel-“Nest“ (Ansicht von unten)
(von August F. Martin aufgearbeitet)




1541
Kiedricher Marktbrunnen

Der Aufsatz des Architravs mit Jahreszahl und Inschrift trägt die Wappen der Kiedricher Gemeinde und des Erzbischofs, Kurfürsten und Kardinals Albrecht von Brandenburg.

1573
Karte des Rheinlaufs
, Teilansicht
Burg Scharfenstein mit spitzem Turmhelm und Ecktürmchen (Wichhäuschen)

Diese Rheinkarte wurde hauptsächlich zur Orientierung gezeichnet,
d.h. wichtig waren die Landmarken.

Hier sind zu sehen der Erbacher Kirchturm, Hof Drais, der Kiedricher Kirchturm (noch vor der Barockisierung des Kirchturmhelms) und der Scharfenstein mit spitzem Turmhelm und Wichhäuschen



1601 / 1604
Wappen belegt auf Urkunde

Kiedricher Wappen außen rechts und links an dem Hauptportal der
St. Valentinuskirche (verschwunden),
auf rundem eisernem Schild, abgezeichnet am 24. Sept. 1614 von Domvikar Georg Helwich, Mainz.
Bild aus seiner Handschrift: Syntagma monumentorum et epitaphiorum ... Mainz.

1581
Kiedricher Gerichtssiegel

Siegel einer Originalurkunde

1735
Kiedricher Gerichtssiegel

Beispiel mehrerer Kiedricher Siegel

 

 

 

     

1773
Kiedricher Grenzsteine

Beispiel mehrerer Steine

ab 29. Okt. 1979
Kiedricher Gemeindewappen

Neu genehmigt gemäß § 14 Abs. 1 der Hessischen Gemeindeordnung in der Fassung vom
1. Juli 1960 (GVB1. S. 103)

FORTSETZUNG  SEITE  2











Letzte Aktualisierung: Werner Kremer 29.03.2010

© : FÖRDERKREIS KIEDRICHER GESCHICHTS- UND KULTURZEUGEN e.V.

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